Sonnenschutz im Schnee
Gerade im Winter vergisst man leicht, wie stark die Sonne sein kann. UV-Strahlen können der Haut schaden. Deshalb muss die Sonnencreme mit auf die Piste!
Wir wissen es theoretisch, aber denken dann oft nicht daran: Gerade bei Schnee und Kälte sollten wir unsere Haut vor den UV-Strahlen der Sonne schützen, denn selbst wenn der Himmel bedeckt ist, sind sie in höher gelegenen Lagen stark. Hautärzte halten die Wintersonne sogar für gefährlicher als die Sommersonne, denn die UV-Strahlen werden zusätzlich vom Schnee reflektiert. Und dass die Sonnenstrahlen im Winter schwächer scheinen, ist nur eine subjektive Wahrnehmung, da sie nicht so warm sind; in Wirklichkeit sind sie genauso stark und belasten die Haut ebenso wie die Sonne im Sommer.
In höheren Lagen ist die Schutzschicht der Atmosphäre noch dazu geringer und filtert weniger UV-Strahlen heraus – mit den Höhenmetern steigt also auch die Strahlenbelastung. Daher ist im Schnee ein Lichtschutzfaktor von 30 das absolute Minimum, selbst wenn man vom Sommer noch eine gewisse Vorbräune mit in den Skiurlaub bringt.
Am besten versorgt man die Haut mit spezieller Creme für den Wintersport. Denn Sonnencreme mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, wie wir sie im Sommer verwenden, schützt die Haut nicht vor der Kälte, sondern belastet sie zusätzlich. Lassen Sie sich beraten, um beim Wintersport entsprechend geschützt zu sein!




