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Ökologische Oster-Tipps

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, der Osterhase ist eifrig an der Arbeit. Was er diesmal verstecken wird? Nicht nur Kinder haben Spaß am Verstecken, Suchen und Genießen der Geschenke. Damit Meister Lampe keine über­füllten Mülleimer zurücklassen muss, kann man das Osternest umweltfreundlich auspolstern.


Ostergras zum Knabbern: Das Ostergras aus essbaren Oblaten ist eine abfallfreie Alternative zum Ostergras aus Papier oder Plastik. Ebenfalls essbar und obendrein gesund ist das Ostergras aus Kresse: Vier bis sechs Tage vor dem Fest Kressesamen in einer flachen Schale auf feuchter Watte aussäen und an einem warmen, hellen Platz aufstellen. Die Samen in den folgenden Tagen feucht halten, damit die Kresse gut wachsen kann. Zum Fest schmeckt die Kresse köstlich zu Ostereiern oder aufs Butterbrot!  

Eier mit Pflanzenfarben färben: Die ursprüngliche Farbe des Ostereis war rot, heute werden im Handel viele Farben und Farb-mischungen angeboten. Lustiger und stimmungsvoller ist es, die Eier selbst zu färben – zum Beispiel mit Farben aus der Natur. Vor dem Färben die Eier mit Essigwasser waschen, das sorgt für kräftige Farben. Die Eier 30 Minuten lang im Farbbad lassen, dann abtropfen und mit Butter oder Speck reiben, bis sie schön glänzen.

Was brauchen Sie für welche Farbe?


  • Rot: Malventee, Saft von Roter Rübe, Rotkohl oder Schwarzer Johannisbeere (Cassis) 

  • Rosa: Preiselbeersaft
  • Blau: Heidelbeeren- und Holunderbeerensaft 

  • Violett: Heidelbeersaft
  • Gelb bis Orange: Curcuma, Kamillenblütentee, Karottensaft, gekochte Zwiebelschalen

  • Grün: Matetee, ausgekochte Spinat- und Petersilienblätter 



Schöne Effekte ergeben sich, wenn man die Ostereier mit Gras oder großen Blüten umhüllt und diese beispielsweise mit einer alten Strumpfhose fixiert. Nach einem Tag die Strumpfhose entfernen, die Blüten ergeben dann hübsche Abdrücke auf dem farbigen Ei. Auch mit Wachs ergeben sich interessante Batik-Effekte.

Bunte Eier ohne Färbung: Auch das gibt es! „Alte“ oder seltene Hühnerrassen legen Eier, deren Schale von sich aus gefärbt ist. Rötliche Eier zum Beispiel stammen von der Hühnerrasse „Marans“, hellbraune von „Italienern“ und türkise von „Grünlegern“. Die natürliche Farbe der Eier kommt am schönsten zur Geltung, wenn man die Eier beispielsweise mit etwas Jojobaöl poliert.

Ostereier: Am besten bio! Österreichische Bio-Eier erkennt man am Aufdruck 0-AT123445. „0“ bedeutet, dass die Hühner nur mit biologischem Futter aufgezogen werden und mindestens 10 m2 Auslauf im Freien haben.

Schokolade: biologisch und fair. Auch bei den süßen Hasen und anderen Naschereien lohnt sich ein genauer Blick auf die Ver-packung. Hochwertige Schokolade hat einen hohen Kakaoanteil und stammt im besten Fall aus biologischem Anbau und fairem Handel. Das bedeutet, die Produzenten erhalten gerechte Löhne, Kinderarbeit ist verboten, auf chemisch-synthetische Spritz- und Düngemittel wird verzichtet.

… und übrigens: Der traditionelle Osterputz ist auch ein Kalorienkiller! Eine Stunde Staub-
saugen verbraucht bei einem 85 kg schweren Mann rund 190 kcal, faul auf der Couch sind es nur 85. Beim Bodenaufwaschen sind es sogar 190 bis 260 kcal.

Foto: bildagentur waldhäusl

„die umweltberatung“

hat ein Infoblatt mit Tipps zum Färben mit Pflanzen-farben erstellt:
www.umweltberatung.at