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Moderne Kliniken

Durch Renovierungen, Neu- und Umbauten in den Kliniken werden optimale Strukturen für die Patientinnen und Patienten geschaffen, ebenso bestmögliche Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie modernst ausgestattete Abteilungen oder vorbildliche Computerarbeitsplätze.


Landesrat Mag. Karl Wilfing mit Christopher Heitzer bei der Dachgleiche im Landesklinikum Neunkirchen.

Das Ausbauprogramm der NÖ Landeskliniken-Holding umfasst seit 2005/2006 ein Bauvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro und läuft voraussichtlich bis ins Jahr 2022/2023. Mit Investitionen von heuer rund 200 Millionen Euro sichert das Land NÖ 2.583 Arbeitsplätze. An den Standorten St. Pölten, Baden, Mödling, Mistelbach, Amstetten, Hainburg, Neunkirchen und Hochegg laufen die begonnenen Arbeiten weiter. 2015 starteten zusätzlich Ausbau- und Sanierungsarbeiten an den Klinik­standorten Mauer, Krems, Lilienfeld, Korneuburg und Wiener Neustadt:

  • Das Landesklinikum Mauer wird in den nächsten Jahren umfassend erweitert und zu einem  modernen Zentrum für körperliche und seelische Gesundheit ausgebaut. Für das unter Denkmalschutz stehende Landesklinikum wurde ein Masterplan erstellt. In der aktuellen Bauphase 1 (69 Mio. Euro, bis 2018) entstehen ein multifunktionelles Bettenhaus mit 60 Betten, die Forensik mit 65 Betten und die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie mit 30 Betten und sechs Tagesklinikplätzen.
  • Für das Universitätsklinikum Krems ist der Bau einer Palliativstation in Planung (3,3 Millionen Euro).
  • Im Landesklinikum Lilienfeld, das die Bevölkerung weit über die Bezirksgrenzen hinaus versorgt, werden zwei Operationssäle neu gebaut (4,3 Millionen Euro, Fertigstellung 2018), die dann dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Intensivbereich und Aufwachraum werden räumlich zusammengeführt. Das Projekt befindet sich derzeit in einer intensiven Planungsphase, die Ausschreibungen laufen. Als nächster Schritt sollen demnächst die Nutzerabstimmungen beginnen.
  • Im Landesklinikum Korneuburg wird zu den derzeit vier bestehenden ein zusätzlicher Operationssaal neu errichtet, um Akutfälle besser versorgen zu können, ohne geplante Eingriffe verschieben zu müssen. Denn Geburtenstation und urologische Abteilung müssen oft ungeplante Operationen vornehmen. Der bestehende OP-Trakt wird mit dem Umbau an die modernen betriebsorganisatorischen Erfordernisse angepasst. In der neuen Vorbereitungs-Area können Patienten direkt vor dem OP auf den bevorstehenden Eingriff vorbereitet werden.
  • Im Landesklinikum Wiener Neustadt werden auch in den nächsten Jahren noch Bauteile saniert, um den Krankenhausbetrieb für die nächsten rund zehn Jahre gewährleisten zu können, bis der Neubau in der Civitas Nova in Betrieb gehen kann. Das Projekt „Neubau Landesklinikum Wiener Neustadt“ befindet sich in der Entwicklung, derzeit wird gemeinsam mit dem Nutzer die Betriebsorganisationsplanung erstellt.