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Energie & Geld sparen

GESUND&LEBEN zeigt acht einfache Tricks zum nachhaltigen Verhalten im Alltag, mit denen Sie täglich bares Geld sparen können.


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  1. Steckdosenleiste: „Bis zu 100 Euro Unkosten verursacht Unterhaltungselektronik jährlich im Wartezustand.“ Das ist das Urteil der Stiftung Warentest. Besorgen Sie sich daher eine Steck­dosenleiste mit Ein-Aus-Schalter für alle Geräte, die Sie häufig auf Standby stellen, etwa Fernseher, Stereoanlage oder Computerbildschirm. Schließen Sie mehrere Geräte an eine Leiste an, so müssen Sie nur einen einzigen Schalter umlegen.
  2. Sparsam waschen: Energiesparprogramme sind in vielen Fällen nicht so energieeffizient, wie die Hersteller versprechen: In Tests war der Strom- und Wasserverbrauch von diesen und normalen Programmen oft ähnlich. Waschen Sie daher kurz und bei mäßiger Temperatur – 40 Grad reichen meist völlig aus. Achtung: Kurz­programme laufen zwar schneller, verbrauchen aber auch mehr Strom.
  3. Energiespargeräte kaufen: Kaufen Sie Waschmaschine und Kühlschrank am besten nur in den Effizienzklassen A+ bis A+++. Von Geräten der Effizienzklassen D bis G, den schlechtesten, sollten Sie gleich ganz die Finger lassen – Sie sparen dabei vielleicht beim Kauf, geben das Geld aber im Verbrauch rasch wieder aus. Der World Wide Fund for Nature (WWF) hat ausgerechnet, dass Sie beim Tausch eines  Kühlschranks der Klasse B gegen einen der Klasse A+++ etwa 160 Kilogramm CO2 und 74 Euro pro Jahr einsparen.
  4. Kühlschrank richtig platzieren: Stellen Sie Kühlschrank und Gefriertruhe dahin, wo es kühl ist, zum Beispiel in den Keller. Dort verbrauchen die Geräte wesentlich weniger Energie als zum Beispiel neben einem Heizkörper. Außerdem: Achten Sie auf die richtige Temperatur! Lebensmittel im Kühlschrank fühlen sich bei sechs bis sieben Grad Celsius wohl, in der Gefriertruhe reichen minus 18 Grad.
  5. Richtig lüften: Fenster kippen und dann einkaufen gehen? Das ist keine gute Idee. Es dauert etwa drei Stunden, bis Sie bei gekippten Fenstern die gesamte verbrauchte Luft im Raum durch Frischluft ersetzt haben – wenn Sie stoßlüften, dauert es nur wenige Minuten und Sie sparen im Durchschnitt 180 Euro pro Jahr.
  6. Kochen mit Gasherd: Ein Gasherd verbraucht im Vergleich zu seinem elektronischen Pendant nur etwa die Hälfte an Energie, außerdem ist er leichter zu regulieren. Hat Ihr Haus keinen Gasanschluss, sollten Sie über einen Induktionsherd nachdenken: Dabei wird der Boden des Topfes unmittelbar durch ein elektromagnetisches Feld erwärmt – so wird die Energie maximal effizient genutzt.
  7. Energiesparlampe: Der Name ist Programm: Eine Energiesparlampe verbraucht im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne 70 Prozent weniger Strom und ist auch noch umweltfreundlicher in der Herstellung und Entsorgung. Darüber hinaus ist sie langlebiger und spart dadurch zusätzliches Geld. Noch effektiver ist die LED-Lampe. Sie ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, spart aber dafür etwa 85 Prozent gegenüber der herkömmlichen Glühbirne. Mit einem Dimmer können Sie die Intensität der Lampen regulieren und zusätzlich sparen.
  8. Heizpumpe tauschen: Die Heizpumpe ist dafür zuständig, dass das warme Wasser in die Heizkörper gelangt. Das Problem: Viele Geräte sind veraltet und kosten täglich unnötiges Geld. Eine alte Heizpumpe kostet im Vergleich zu einer neuen etwa sechsmal so viel, nämlich 150 Euro im Jahr. Lassen Sie außerdem die Pumpe von einem Experten einstellen: Viele Geräte arbeiten mit zu hoher Leistung und verbrauchen so zusätzlich Energie.