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9 Tricks für kleine Gemüsemuffel
Obst und Gemüse sind gesund – das wissen auch die Kleinen. Diese Tricks helfen, hartnäckigen „Grünzeugmuffeln“ doch ein paar Vitamine unterzujubeln.
- Gemüse pürieren: Mit dem Pürierstab können selbst passionierte Gemüseverweigerer ausgetrickst werden. Stärkereiche Gemüsesorten wie Karotten, Pastinaken, Sellerie und Kürbis lassen sich gut zu Pastasoßen und Cremesuppen verarbeiten. Mischen Sie zur Gemüsesuppe reichlich Erdäpfel, die den intensiven Gemüsegeschmack überdecken.
- Geschichten über „Beerenkräfte“: Kinder lieben Geschichten. Erklären Sie Ihrem Junior auf kindgerechte Weise, warum der kredenzte Beerencocktail so wichtig für seinen Körper ist. Die Himbeeren aus dem Garten wecken „Beerenkräfte“, Karotten zaubern Adleraugen. Auch ein Vergleich mit Popeyes Muskeln macht das eine oder andere Blattgemüse sicher interessanter.
- Kinder in den Kochalltag integrieren: Eltern scheuen sich angesichts des drohenden Chaos davor, die Kleinen in die Kochaktivitäten miteinzubeziehen. Trotzdem: Kinder wollen ihren eigenen Teil zum Ganzen beitragen. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es den Salat waschen und das Gemüse klein schneiden kann. Wenn Papa erfährt, dass der stolze Kleine an der Zubereitung der Zucchinicremesuppe beteiligt war, wird das Festtagsessen doppelt so gut schmecken.
- Das Auge isst mit: Kleinere Kinder freuen sich über Gurkenscheiben, die zu einer Schlange wachsen. Auch Radieschenmäuse, geschnitzte Gesichter und Männchen zaubern aus dem ungeliebten Gemüse einen Augen- und Gaumenschmaus. Ältere Sprösslinge freuen sich über Früchtespieße und Gemüsestifte. Dazu ein Dipp aus Topfen, Kräutern, Salz und Pfeffer, und der Gemüseprotest gehört der Vergangenheit an.
- Probieren geht über Studieren: Geben Sie sich nicht gleich geschlagen, wenn Ihr Kind eine Obst- oder Gemüsesorte partout ablehnt. Variieren Sie und probieren Sie verschiedene Sorten aus. Die Geschmacksvorlieben Ihres Kindes ändern sich mit der Zeit und somit auch das Lebensmittel-Repertoire. Hier heißt es: Geduld haben und auf die eigene Vorbildwirkung setzen. Wenn Mama selbst herzhaft in den knackfrischen Apfel beißt, lässt sich früher oder später auch der Junior davon überzeugen.
- Geschmackvorlieben austricksen: Verbinden Sie Leckeres mit Gesundem. Fast alle Kinder lieben Eis. Die gesunde Variante: Füllen Sie hochwertige Fruchtsäfte in Eisförmchen aus Kunststoff. Auch püriertes Obst aus Beeren oder Steinobst lässt sich hervorragend zu Gefrorenem verwerten. Einige Stunden ins Tiefkühlfach und fertig ist das selbstgemachte Eis am Stiel. Auch der heiß geliebten Pizza kann mit einem Boden aus Vollkornteig und reichlich Gemüseauflage das Prädikat „gesund“ verliehen werden.
- Gemeinsam essen: Die Berufstätigkeit beider Eltern verhindert oft gemeinsame Mahlzeiten, die von großer Bedeutung wären. Versuchen Sie möglichst oft darauf zu achten, dass Ihre Familie bei Tisch zusammenkommt. Bei einem leckeren Essen können die wichtigsten Highlights des Tages ausgetauscht werden. Und was dem Bauch gut tut, freut auch die Seele.
- Bunte Jausenbox: Peppen Sie die Jausenbox Ihres Kindes mit gesunden Naschereien auf. Ein paar Trockenfrüchte, eine Handvoll Nüsse oder klein geschnittene Apfelscheiben bieten Abwechslung und werden gerne angenommen.
- Gesunde Snacks anbieten: Schnipseln Sie Obst und Gemüse in kleine, mundgerechte Stücke und richten Sie die geschnittenen Vitaminbomben auf einem Teller dekorativ an. Verlieren Sie nicht allzu viele Worte über die angebotene Zwischenmahlzeit, sondern positionieren sie selbige auf einen für die Kinder gut einsehbaren Platz. Wetten, die Snacks finden bald den einen oder anderen Abnehmer?





