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Lass die Sonne rein!

Ein Sonnenbad entspannt, hebt die Stimmung und lässt Glücksgefühle aufkommen. Vor zu intensiver Sonnenbestrahlung sollte man sich aber schützen.


FOTO: istockphoto

In den Wintermonaten, wenn die Sonne in unseren Breitengraden tief steht, fühlen sich viele Menschen oft müde und abgeschlagen. Ein Grund kann die mangelnde Versorgung mit Vitamin D sein, das mit dem Sonnenlicht im Körper produziert wird. Im Mai haben wir es da schon deutlich leichter, genug Sonne zu tanken. So gesundheitsförderlich ein kurzes Bad in der Sonne sein kann, umso mehr Vorsicht ist vor übermäßigem Sonnengenuss geboten. Denn mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.
Zu viel Sonne, deren ultraviolette Strahlung (UV) sich aus UVA-, UVB- und UVC-Strahlen (die vor dem Auftreffen auf die Erdoberfläche von der Ozonschicht absorbiert werden) zusammensetzt, kann zu vorzeitiger Hautalterung führen. Selbst ohne das Auftreten eines Sonnenbrands kann eine zu intensive Sonnenexposition das Hautkrebs­risiko erhöhen. Ob durch die Abnahme der Ozonschicht und der dadurch stärker auf die Erde gelangenden UVB-Strahlung auch die Hautkrebs-Gefahr steigt, ist unter Experten umstritten. Die Zahl der Erkrankungen hat jedoch in den letzten Jahren zugenommen: Im Jahr 2011 sind in Österreich nach heuer veröffentlichten Daten der Statistik Austria 1.534 Menschen am malignen Melanom (als schwarzer Hautkrebs bekannte, aggressive Hauttumorart, die schnell Metastasen bildet) erkrankt. Männer und Frauen waren davon zu etwa gleichen Teilen betroffen. Die Aufwärts­tendenz bei den Erkrankungsfällen ist laut Österreichischer Krebshilfe auf ungeschützte Aufenthalte in der Sonne zurückzuführen. Der Verein empfiehlt, extreme Sonnenbestrahlung zu vermeiden, Sonnenschutzmittel zu verwenden und sich im Schatten aufzuhalten.

Entspannt & sicher bräunen

Mit dem Beginn der Sommerzeit werden die Tage länger, die Temperaturen steigen und strahlender Sonnenschein verführt zu ausgiebigen Sonnenbädern. Allgemein gilt: Ohne UV-Schutz sollte man längere Aufenthalte in der prallen Sonne besser vermeiden. Sonnencremen sollten mindestens eine halbe Stunde vorher aufgetragen werden, damit sie ihre schützende Wirkung entfalten können. Sonnenschutzmittel, die regelmäßig großer Hitze ausgesetzt werden, verlieren schnell die Wirkung. Auch das Ablaufdatum ist zu beachten. Produkte, die schon seit einigen Saisonen im Kasten stehen, weisen oft einen geringeren Lichtschutz auf. Cremen, die im Sommer nicht ganz aufgebraucht wurden und deren Haltbarkeits­datum noch nicht abläuft,  halten am besten im Kühlschrank. Für das Einschätzen der Sonnenempfindlichkeit ist die Bestimmung des eigenen Hauttyps hilfreich: Nach der Haut- und Haarfarbe unterscheidet man vier verschiedene Typen, um die Sonnenbrandgefahr einzuschätzen. Vor allem Menschen mit heller Haut sollten Mittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor verwenden und in der Zeit von 11 bis 15 Uhr im Schatten bleiben. Besonders empfindlich ist die Haut von Babys und Kindern, die noch nicht an die Sonne gewöhnt ist. Das Gesundheitsministerium warnt auch sonnengewöhnte Menschen davor, die warmen Sonnenstrahlen zu unterschätzen. „Daher lautet die Devise: Vorsicht walten lassen! Auch Menschen mit Hauttyp 4 können einen Sonnenbrand bekommen“, heißt es aus dem Ministerium, das zur Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor und zu Aufenthalten im Schatten rät.

Sonne unbeschwert genießen

Mit der Kampagne „Besonnen Sonne tanken!“ widmen sich die Apotheken im Mai dem Schwerpunkt Hautgesundheit und Sonnenschutz. Die Sonne spendet Vitamin D, zu starke Sonnenexposition kann jedoch gefährlich sein. Die Folgen reichen von frühzeitigen Falten über irreparable Hautschäden bis hin zu Hauttumoren und Krebserkrankungen. Schutz bieten dermatologisch hochwertige Sonnenschutzmittel aus der Apotheke für jeden Hauttyp.
Alle Infos zu Sonnenpflege, Schutzfaktor, Sonnenschutz von innen oder die Behandlung von Sonnenbrand bekommen Sie in Ihrer Apotheke.