Kleidung zum Wohlfühlen
Sich in der eigenen Haut wohl fühlen ist ungemein wichtig. Kleidung als ein wichtiger „Wohlfühlfaktor“ kann uns dabei helfen – wenn sie richtig sitzt und passt.
Die Kleidung als „zweite Haut“ des Menschen hat viele Funktionen: Sie schützt uns vor Kälte, Schmutz oder den Blicken anderer Menschen und kühlt uns an heißen Sommertagen. Unsere Kleider sind aber auch Ausdruck unseres Selbstbildes und eine Form, mit der Umwelt zu kommunizieren. Kleidung kann darüber Aufschluss geben, was für eine Person drinnen steckt.
Damit sich unser Gewand wie eine zweite Haut anfühlt und wir unsere Persönlichkeit ausdrücken können, muss man sie allerdings typgerecht auswählen. Ein passender Schnitt, gute Stoffe, eine qualitätvolle Verarbeitung und Farben, die den eigenen Typ unterstreichen, sind dabei das A & O.
Typgerechte Kleidung
Unsere Kleidung sollte unserem Körperbau entsprechen und seine Schönheiten unterstreichen. Schon mit der Auswahl des richtigen Schnittes kann man die eine oder andere „Problemzone“ mühelos kaschieren:
- Bei einem kurvigen Körper sollte man alles, was zu locker oder zu eng ist sowie horizontale Muster (z. B. Streifen) vermeiden. Zu empfehlen sind Modelle, die die Kurven sanft umspielen, wie Wickelkleider, gerade Kleiderformen oder Hemdkleider mit Gürtel. Tipp: Strickstoffe schmeicheln den Kurven, ohne Brust oder Hüften zu sehr zu betonen.
- Bei sehr großem Busen lässt man besser die Finger von schulterfreien Ausschnitten, Tunika-Kleidern, gerafften Ärmeln und steifen Materialien. Modelle mit niedriger Taille schmeicheln dieser Körperform und vertikale Nähte „strecken“ den Körper optisch. Tipp: In einen gut sitzenden BH investieren – das tut dem Busen und der Seele gut!
- Bei einem größeren Bauch greift man lieber nicht zu Wickelkleidern, schräg geschnittenen Modellen und allem, was die Taille betont. Zu empfehlen sind Kleider, die die Taille verdecken wie Mantelkleider, locker sitzende Kleider sowie V-Ausschnitte. Tipp: Längere Jacken kaschieren den Bauch.
- Bei einem großen Gesäß sollten alle Arten von Details in der Nähe von Taille, Hüfte und Gesäß vermieden werden. Am Oberkörper kann man ruhig etwas Auffälligeres tragen, um die Aufmerksamkeit nach oben zu lenken. Auch hier helfen vertikale Nähte, den Körper zu strecken. Tipp: Ein schlichtes Unterteil in dunklen Farben tragen.
Richtiger Schnitt und gutes Material
Jede Figur lässt sich gut in Szene setzen, wenn der Schnitt passt und die Stoffe bzw. Farben (siehe Infobox) den eigenen Typ unterstreichen. Wichtig ist zu wissen, welchen Körperbau man hat, ob man ein A-, H-, O-, V- oder X-Typ ist. Ein schmaler Oberkörper und eine breite Hüfte kennzeichnen den klassischen A-Typ. Eine füllige Körpermitte den O-Typ.
Lassen Sie sich beim nächsten Einkauf von professionellen Verkäufern bei Schnitt, Material und Farbe beraten und nehmen Sie eine wirklich gute Freundin oder einen anderen kompetenten Menschen mit. Sie werden sehen: Kleider machen tatsächlich Leute!
Rot: Diese Farbe wirkt als Signalfarbe dynamisch, aufregend und gilt als optimistisch. Sie signalisiert Selbstbewusstsein, Energie und Leidenschaft. Im Beruf ist von zu viel Rot eher abzuraten, da es eine gewisse Dominanz und Auffälligkeit bewirkt.
Blau: Signalisiert Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Mit Blau kann man in der Geschäftswelt nichts falsch machen, denn es wirkt elegant und neutral.
Grün: Grün steht für Erdverbundenheit, Harmonie und Selbstbewusstsein. Grüne Kleidung strahlt Ruhe und Gelassenheit des Trägers aus.
Rosa: Diese Farbe wirkt sehr feminin und steht für Sanftheit, aber auch für leicht beeinflussbare Menschen. Für wichtige Geschäftstermine lieber nicht Rosa wählen, da man damit oft nicht ernst genommen wird.
Grau: Grau wirkt seriös, neutral und ausgeglichen. Diese Farbe sollte man aber immer mit kräftigen Farben kombinieren, da man sonst „mausgrau“, also farblos, wirken kann.
Weiß: Sie ist die Farbe der Unschuld, Klarheit, Frische und Sauberkeit. Im Beruf sollte man sich nicht komplett weiß kleiden, sondern lediglich eine weiße Bluse oder Hemd tragen. Bei üppigen Figuren ist von zu viel Weiß abzuraten, da es die Rundungen stärker hervorhebt.
Schwarz: Diese Farbe wirkt feierlich, geheimnisvoll und stark. Außerdem ist sie die Farbe der Trauer und des Todes. Da Schwarz wie Grau und Weiß Nicht-Buntfarben sind, wirkt es am besten in Kombination mit kräftigen Farben und sollte nicht allein getragen werden.





