In Kürze
Hohe Auszeichnung – Wie gut wirkt stationäre Psychotherapie? – Mit der E-Card in den Urlaub
Hohe Auszeichnung
Besondere Wertschätzung für die Selbsthilfe in NÖ: Elfriede Schnabl aus Nußdorf ob der Traisen, Obfrau des Dachverbands der NÖ Selbsthilfegruppen, bekam das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich wegen ihres ehrenamtlichen Engagements. Ebenso für ihren vielseitigen Einsatz im Sinne der Selbsthilfe erhielten Edeltraud und Peter Maly aus Brunn am Gebirge jeweils das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Maly wurde 1974 infolge einer Krebserkrankung der Kehlkopf entfernt. Sie ist unter anderem Präsidentin des Vereins der Kehlkopflosen und Halsatmer Österreichs. Peter Maly engagiert sich als Schriftführer im Landesverein und ist Generalsekretär der Bundesorganisation.
Wie gut wirkt stationäre Psychotherapie?
Landesklinikum Mauer: Von Jänner 2014 bis September 2015 lief an der Abteilung für Stationäre Psychotherapie, Pavillon 17, eine Studie, um die Wirksamkeit des Therapieangebots zu überprüfen. Mittels psychologischer Fragebögen wurden die Schwere der Krankheitssymptome und die Lebensqualität der Patienten zum Zeitpunkt der Aufnahme, der Entlassung sowie sechs Monate nach der Entlassung erhoben. Während die Stärke der Krankheitssymptome zum Aufnahmezeitpunkt durchschnittlich dreimal so hoch war wie in der Normalbevölkerung, zeigten sich bei der Entlassung deutliche Verbesserungen, denn die Werte lagen im Normbereich, ebenso in punkto Lebensqualität. Erhoben wurde auch die Zufriedenheit mit dem Aufenthalt und der Behandlung. Die Patienten gaben dem Behandlungsteam von Pavillon 17 ein sehr gutes Zeugnis. Die Ergebnisse belegen nicht nur die Wirksamkeit des Behandlungsangebots, sondern darüber hinaus auch die Bedeutung und Sinnhaftigkeit des hoch spezialisierten Therapiekonzepts in der psychotherapeutischen Behandlung von schwer kranken und traumatisierten psychiatrischen Patienten.
Mit der E-Card in den Urlaub
Mit der E-Card im Reisegepäck ist man nicht nur in Österreich krankenversichert, sondern auch in den meisten europäischen Ländern. Und zwar durch die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK), die sich auf der Rückseite der E-Card befindet.
Die EKVK gilt derzeit in den 28 EU-Staaten, in der Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein, Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Wichtig ist, die Karte gleich vor Behandlungsbeginn vorzuweisen. Der ausländische Krankenversicherungsträger rechnet normalerweise direkt mit der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) ab. Sollte in Einzelfällen die EKVK abgelehnt und auf Barzahlung bestanden werden, dann muss man sich unbedingt eine detaillierte Rechnung ausstellen lassen. Da die ausländischen Sozialversicherungen oft andere Leistungen und Tarife haben, kann es fallweise zu unangenehmen Überraschungen kommen. Wer sein Urlaubsbudget nicht zusätzlich belasten möchte, sollte eine private Reisekrankenversicherung abschließen. Viele Leistungen im Urlaub sind oft auch über Zusatzangebote bei Automobilklubs oder Kreditkartenfirmen abgedeckt.
Für Reisen in die Türkei und Montenegro gibt es einen Urlaubskrankenschein, der bei der Arbeitsstelle oder bei der NÖGKK aufliegt. Mit allen anderen Staaten hat Österreich keine Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. Wer beispielsweise in die USA oder nach Australien reist und dort ärztliche Behandlung braucht, zahlt die anfallenden Arzt- und Behandlungskosten vorerst selbst und kann die Kosten dann einreichen.
Informationen: NÖ Gebietskrankenkasse – Ombudsstelle,
Tel.: 050899-5011, ombudsstelle
noegkk.at, www.noegkk.at





