In Kürze
Rasche Hilfe für Bikerinnen & Biker – Gesundheitsversorgung der Zukunft – Big data – die Büchse der Pandora?

(v. l.) Philipp Gutlederer (144 Notruf NÖ), Werner Richtsfeld (GF BikerSOS), LH-Stv. Mag. Johanna Mikl-Leitner, Ing. Christof Constantin Chwojka (GF 144 Notruf NÖ) foto: 144 notruf NÖ
Rasche Hilfe für Bikerinnen & Biker
Die App „BikerSOS“ wurde speziell für Motorrad-Fans entwickelt und bislang bereits über 15.000 Mal heruntergeladen. Seit August gibt es eine erweiterte Version der App, die bei einem Unfall automatisch den Notruf verständigt. Die App bietet noch weitere hilfreiche Funktionen. „Rasche und punktgenaue Hilfe ist gerade bei einem Motorradunfall von entscheidender Bedeutung. Zur Unterstützung moderne Technik heranzuziehen und bestehende Netzwerke zu verbinden, das zeugt von sinnvoller Innovation die Leben rettet!“, sagt LH-Stv. Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Informationen: www.bikersos.com
Gesundheitsversorgung der Zukunft
Von 21. bis 22. September 2016 findet das „Community Social & Health Care Symposium“ des Ilse-Arlt-Instituts der FH St. Pölten in Kooperation mit dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds statt. Die zweitägige Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Hilfe im Gemeinwesen künftig organisiert werden kann, damit Hilfesuchende an eine geeignete Stelle gelangen.
- 21. September 2016: Schwerpunkt soziale Arbeit. Das Ilse-Arlt-Symposium, benannt nach der Wegbereiterin wissenschaftsgeleiteter sozialer Arbeit, befasst sich mit dem Bedarf an interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen den Sozial- und Gesundheitsberufen. Beispielsweise wie soziale Arbeit bzw. Primärversorgungszentren den akutmedizinischen Bereich entlasten bzw. unterstützen könnten.
- 22. September 2016: Schwerpunkt Paramedic. Das Peter-Safar-Symposium, benannt nach dem Entdecker der modernen Herz-Lungen-Wiederbelebung, befasst sich mit dem präklinischen Aspekt von Community Care. Internationale Versuche einer integrierteren Versorgung entlang der Rettungskette werden vorgestellt.
Programm & Anmeldung: https://arltsymposium.fhstp.ac.at
Big data – die Büchse der Pandora?
Die Datenberge wachsen und wachsen. Gesundheitseinrichtungen, Banken, Behörden und viele mehr sammeln große Mengen an personenbezogenen Daten. Von deren Verwertung verspricht man sich viel: zielgerichtete Forschung, besser abgestimmte Therapien, weniger Doppelgleisigkeiten, maßgeschneiderte Produkte, höhere Aufklärungsraten, mehr Sicherheit. Doch noch liegen viele Daten brach: Zu groß die Angst, Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Zu laut die Aufschreie der Datenschützer. In diesem Spannungsfeld diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis beim Alois-Mock-Institut – Forum für Zukunftsfragen über Nutzen und potentiellen Schaden bei der Verwendung personenbezogener Daten. 28. September 2016, Beginn: 19:00 Uhr, Studio 44, Rennweg 44, 1030 Wien
Anmeldung & Informationen: www.alois-mock-institut.at




