ICE-Kontakte im Handy
Seit etwa 15 Jahren kursiert (hauptsächlich im Internet) ein Kettenbrief, der dazu aufruft, Menschen, die nach einem Unfall benachrichtigt werden sollen, im Adressbuch seines Mobiltelefons unter dem Kürzel „ICE“ (In Case of Emergency) einzuspeichern. Also die Nummer des Ehepartners zum Beispiel als ICE 1, die Nummer des Kindes als ICE 2 usw. Ist das sinnvoll? GESUND&LEBEN hat nachgefragt. Dieser Vorschlag kann der Polizei, die für die Verständigung der Angehörigen bei Unfällen zuständig ist, die Arbeit erleichtern. Ideal aus Sicht der Rettungsdienste ist die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA), denn sie wird künftig den Ersthelfern alle Informationen liefern, die sie brauchen. Bis dahin hilft den Rettungskräften ein Ausweis oder eine Kette mit Anhänger, um auf vorhandene Allergien, regelmäßig eingenommene Medikamente oder Grunderkrankungen hinzuweisen.




