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Günstiger & schneller

Mit den neuen Wohnbauförderungsrichtlinien kommt man ab sofort noch günstiger und schneller zum eigenen Zuhause.


Präsentierten die neuen Richtlinien der NÖ Wohnbauförderung in Pyhra: (v.l.) Bauunternehmer Markus Fraiss, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und gbv-Landesgruppenobmann Ing. Alfred Graf. Foto: NÖ Landespressedienst/Filzwieser

Mit der niederösterreichischen Wohnbauförderung werden pro Jahr 20.000 Wohneinheiten gefördert. Nun gibt es neue Richtlinien für die Wohnbauförderung. Damit sollen die Bürgerinnen und Bürger schneller zum eigenen Zuhause kommen. Unterstützt werden Häuslbauer und Mieter von geförderten Wohnungen. Dafür stellt der Bund pro Jahr 300 Millionen Euro zur Verfügung. Vom Land kommen zusätzlich zwischen 150 und 200 Millionen. Eigenheime sind in Niederösterreich gefragt, denn hierzulande leben 71,2 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger im Eigentum. Bundesweit sind es hingegen nur 57,6 Prozent.

Zur Stärkung des Eigentums gibt es jetzt höhere Einkommensgrenzen. Um eine Wohnbauförderung zu erhalten, darf ein Paar statt bisher maximal 55.000 nun 65.000 Euro verdienen. Und auch die Mietkosten zählen zu den günstigsten im bundesweiten Vergleich – zudem sind aktuell 1.100 geförderte Wohneinheiten in allen Bezirken jederzeit verfügbar. „Die NÖ Wohnbauförderung ist eine Lebens-, Wirtschafts- und Umweltförderung für das ganze Land. Zusätzlich zu den Förderungen werden rund 30.000 Arbeitsplätze durch ein Bauvolumen von rund zwei Milliarden Euro gesichert. Durch nachhaltige Bauweise und entsprechende Förderungen ist es uns gelungen, dass ein durchschnittlicher NÖ Haushalt heute 40 Prozent weniger Emissionen verursacht als vor 25 Jahren“, weiß Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. Weitere Eckpunkte der neuen Richtlinie: Für „Junges Wohnen“ wurden die Quadratmeter von 55 auf 60m² erhöht, der maximale Finanzierungsbeitrag bleibt mit 4.000 Euro unverändert, die Förderaktion wird insgesamt bis 31. Dezember 2016 verlängert. Die Mehrkosten für „Betreutes Wohnen“ werden den Bauträgern durch zehn zusätzliche Förderpunkte ersetzt, die Mieten dadurch günstiger (ein Punkt entspricht rund einem Prozent der Förderhöhe) – ebenfalls zehn zusätzliche Punkte werden für kleine Anlagen bis zu zwölf Wohneinheiten in länd-lichen Regionen vergeben. In Zukunft wird es zudem möglich sein, die volle Förderhöhe von 100 Punkten auch ohne einer kontrollierten Wohnraumlüftung zu erreichen – Bauträger können Neubauten und Sanierungen durch ein-fachere Anträge und Bewilligungen noch schneller umsetzen, in Zukunft reicht eine Förderbewilligung zum Baubeginn, früher musste man den entsprechenden Förderantrag abwarten.

Informationen:
NÖ Wohnbauhotline: 02742/22133, www.noe-wohnservice.at