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Apotheker stehen für Medikamentensicherheit

Die Zahl der täglich einzunehmenden Medikamente steigt mit dem Alter naturgemäß an. Fast zwei Drittel der Arzneimittel gehen an Senioren, die häu­fig Medikamente miteinander kombinieren müssen. Dabei braucht man einen verlässlichen Partner, der Sicherheit und Qualität bietet: die Apotheke.


Landesrätin Mag. Karin Scheele: „Die Apotheken übernehmen für uns alle eine wichtige Rolle als Gesundheits-Nahversorger und Gesundheitsberater. Durch die engagierte Arbeit der 830 Apothekerinnen und Apotheker in Niederösterreich können Arzneimittelsicherheit, Qualität und eine kompetente und persön­liche Beratung gewährleistet ­werden.“

Auf die 5.700 Apothekerinnen und Apotheker in Österreich ist Verlass. Sie beraten  ihre Kunden, sie informieren und begleiten während einer Therapie, sie sind rund um die Uhr erreichbar. Diese Leistungen sind für uns alle eine Selbstverständlichkeit geworden. Wer Medikamente außerhalb der Apotheke beziehen möchte, ist jedoch nicht unbedingt auf der sicheren Seite. Denn die Begehrlichkeiten des vermeintlich schnellen Geschäfts mit Medikamenten sind groß. Internet-Unternehmen beliefern Österreich per Versand mit Arzneimitteln, und Drogeriemärkte setzen auf das neue Geschäfts­modell „Gesundheit“. Dabei bleibt eines auf der Strecke: die Medikamentensicherheit.

Aufklärung und Information speziell für Senioren

Die Apothekerin, der Apotheker ist der Fachmann für Arzneimittel. Sie beraten die Kunden sowohl bei der Wahl der Medikamente, der richtigen Einnahme und Dosierung als auch bei Wechselwirkungen. Eine Beratungsleistung, die speziell für Senioren einen wesentlichen Stellenwert einnimmt. Schließlich steigt im Alter die Zahl der täglich einzunehmenden Medikamente an. Fast zwei Drittel der abgegebenen Arzneimittelpackungen gehen an Senioren, die häufig Medikamente miteinander kombinieren müssen.
Mag. Heinz Haberfeld, Präsident der Apotheker­kammer Niederösterreich, erklärt: „Dabei kann es oftmals zu unerwünschten und teils gefährlichen Neben- und Wechselwirkungen kommen. Um dieses mögliche Risiko zu vermeiden, informieren die Apotheker, welche rezeptpflichtigen und rezeptfreien Arzneimittel zusammenpassen und wie und wann diese Medikamente eingenommen werden müssen, damit sie auch gut wirken können.“ Die Apotheke vermittelt für die Senioren daher auch ein Gefühl der Sicherheit im Vergleich zu anderen Bezugsstellen von Medikamenten, so eine aktuelle Studie.