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Zu viel Chemie macht es schlechter statt besser


Viele Irrtümer halten sich hartnäckig, auch beim Waschen und Putzen – zum Beispiel betreffend der Dosierung. Viele meinen: „Wenn es wirklich sauber werden soll, kann ein bisschen mehr Waschmittel nicht schaden.“ Mehr bringt keinen zusätzlichen Reinigungseffekt, belastet aber Gesundheit, Umwelt und das Haushaltsbudget.
Graue Schlieren oder klebende Schuhsohlen sind häufig das Ergebnis von „zu gut“ gemeint. Bei höherer Dosierung vom Reinigungsmittel bleibt ein Tensidfilm am Boden zurück. Dieser Tensidfilm zieht Staub an, dadurch werden Schlieren sichtbar, die Schuhe bleiben „kleben“ und der Boden verschmutzt schneller. Weichspüler enthält Tenside, die sich über die Fasern legen, wodurch die Oberfläche glatt erscheint. Denselben Effekt erreicht man, wenn die Wäsche im Freien getrocknet wird: Der Wind richtet die Fasern aus und glättet sie. Sonne und Luft erzeugen einen angenehm frischen Duft der Wäsche, im Gegensatz zu den synthetischen Düften des Weichspülers. Weichspüler hat außerdem den Nachteil, dass die Wäsche durch den Tensidfilm an den Fasern umso schneller verschmutzt.Mehr Informationen in der Broschüre „Lustvoll Reinigen“ mit Einkaufsliste empfehlenswerter Produkte: A4, 16 Seiten, kostenlos

Broschüre und Einkaufsliste stehen im Internet zum kostenlosen Download bereit:
www.umweltberatung.at/downloads. Bei Versand wird ein Unkostenbeitrag von 1,85 Euro verrechnet (Porto plus Bearbeitungsgebühr).

Bestellung + Beratung: „die umweltberatung“, Tel.: 02742/71829 oder 01/8033232, Informationen auch auf www.jahrderchemie.umweltberatung.at

foto: bildagentur waldhäusl