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Notarzt-Versorgung

Bei jedem fünften Notfall-Rettungseinsatz ist ein Notarzt dabei. Im Durchschnitt dauert es in Niederösterreich zwölf Minuten 40 Sekunden, bis der Notarzt eintrifft.


Die Notarztversorgung für Nieder-österreich wird neu ausgeschrieben. Bei der Präsentation: (v. l.) Notarzt OA Dr. Christian Fohringer (Klinische Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Uniklinikums St. Pölten), Landesrat Ing. Maurice Androsch, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrat Mag. Karl Wilfing

Im Gegensatz zum Sanitäter kann er den Patienten bereits vor Ort und auf dem Weg ins Klinikum behandeln, ihm Notfallmedikamente verabreichen, notfallchirurgisch eingreifen oder eine Narkose geben. Finanziert wird die Versorgung durch Notärzte ausschließlich vom Land NÖ. Da die derzeitigen Verträge mit den Trägerorganisationen auslaufen, wird die Notarzt-Versorgung nun neu ausgeschrieben. Neu ist die Aufteilung des ganzen Landes in acht Versorgungsregionen. Dabei sei die Versorgung und Qualität von heute als Kriterium für die Zukunft festgeschrieben, betonen Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Landesrat Ing. Maurice Androsch und Landesrat Mag. Karl Wilfing einhellig. Ergänzend startet 2017 ein Pilotprojekt: Der Rettungshubschrauber Christophorus 2, stationiert in Gneixendorf, soll dann rund um die Uhr in Betrieb sein.