Kliniken sind Wirtschaftsmotor
Die NÖ Kliniken sorgen nicht nur für gesunde Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für eine gesunde heimische Wirtschaft. Das hat nun eine Studie bestätigt.

Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Kliniken-Landesrat Mag. Karl Wilfing zeigten den Wirtschaftsfaktor der NÖ Kliniken auf.
98 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erreichen innerhalb von nur 30 Minuten einen der 27 Kliniken-Standorte in unserem Bundesland. 20.500 Menschen arbeiten hier. Damit stellen die Spitäler einen der wesentlichsten Wirtschaftsimpulse des Bundeslandes dar.
Von den niederösterreichischen Kliniken profitieren insgesamt mehr als 6.000 Firmen, davon sind mehr als 2.700 in Niederösterreich angesiedelt. Die meisten davon liefern Güter wie
Nahrungsmittel, Medikamente, Bürotechnik in die Spitäler und nutzen so den Wirtschaftsfaktor Klinikum.
Win-win-Situation
Außerdem werden durch die Kliniken hohe Beschäftigungswirkungen generiert. „Durch Folgeeffekte werden für Österreich mehr als 44.000 Stellen geschaffen und regional rund 37.500 Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Die Jobs in den Kliniken direkt sind zudem unabhängig von Konjunktur und stabilisieren damit auch andere Branchen“, erklärt Landesrat Mag. Karl Wilfing. Es ist eine Win-win-Situation: Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind bestens versorgt und die Wirtschaft wird angekurbelt.
Große Wertschöpfung
Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber von der Donau-Universität Krems hat eine Studie vorgelegt, in der die Bruttowertschöpfung der Kliniken für unser Bundesland mit
1,15 Milliarden Euro beziffert wird.
„Das heißt, 1.000 Euro, die das Land einsetzt, erzielen eine gesamte regionale Wertschöpfung von etwa 1.500 Euro“, sagt Wilfing. Insgesamt sind die Kliniken nicht nur für die medizinische Versorgung der Menschen und die Gesundheit der Bevölkerung essentiell, „sondern der gesamte Sektor Gesundheit und Sozialwesen ist relevant und macht mehr als sieben Prozent der Gesamt-Bruttowertschöpfung in Niederösterreich aus“, hält Landesrätin Dr. Petra Bohuslav fest.
Forschung
Auch die privaten Betriebe und Forschungseinrichtungen in Niederösterreich stellen einen Wirtschaftsmotor dar. Da die Innovationsstrategie für Niederösterreich stark auf dem Gebiet der Medizin basiert, haben sich zahlreiche Betriebe mit medizinischem Schwerpunkt angesiedelt. Zum Beispiel das Strahlentherapie und -forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt, aber auch
IST Austria in Maria Gugging oder junge Startup-Unternehmen.
Die Kliniken in Niederösterreich sind oft auch Partner in Forschungsprojekten und daher ein wesentliches Element, damit in Niederösterreich Entwicklungen, Innovationen und professionelle Leistungen möglich werden. Ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche und Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs.




