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Hohe Auszeichnung für Palliativversorgung

Das Reformpoolprojekt „Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung für Nieder­österreich“ erhielt den österreichischen Preis für Integrierte Versorgung (INTEGRI).


(v.l.) Dr. Gerald Bachinger (INTEGRI Jurymitglied), LAbg. Prim. Dr. Walter Aichinger, Bundesminister für Gesundheit Alois Stöger, Roman Gaal, MSc, MAS (Leiter des Gewinnerprojekts in der NÖ Landeskliniken-Holding), DI (FH) Philipp Wittmann (Organisator von INTEGRI), Erwin Jobst (systema Human Information Systems GmbH), Mag. Roland Schaffler (Moderator von INTEGRI) foto: gesundheitscluster,

Die Versorgung von Menschen im letzten Lebensabschnitt nach ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen zählt zu den wichtigsten Dingen einer menschlichen und menschenwürdigen Gesundheitsversorgung. In Niederösterreich läuft deshalb seit einigen Jahren das Projekt „Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung für Niederösterreich“: Zahlreiche Landeskliniken bieten stationäre, ambulante oder in Kooperation mit externen Pflegediensten, Ärzten und Institutionen mobile Palliativversorgung an. Das Projekt wird vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) gemeinsam mit der NÖ Sozialversicherung durchgeführt. Es ist beispielgebend für ein zukunftsweisendes, patientenorientiertes Palliativ- und Hospizwesen, das auch im letzten Lebensabschnitt höchstmögliche Lebensqualität sichert.
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka freut sich über diese Auszeichnung für das Palliativ-Projekt, das ihm sehr am Herzen liegt und maßgeblich von seiner Vorgängerin LH-Stv. Liese Prokop angestoßen wurde: „Die Verleihung des INTEGRI-Preises zeigt, dass wir auf unser Gesundheitssystem in Niederösterreich stolz sein können. Sie bestärkt uns in unserem Engagement, eine optimale Betreuung in allen Lebenslagen zu sichern – und hierzu zählt auch, ihnen im letzten Lebens­abschnitt zur Seite zu stehen.“ Das prämierte Projekt „Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung für Niederösterreich“ wurde 2006 beschlossen, läuft bis Ende 2013 und soll dann in eine Regelversorgung münden. Im Jahr 2011 wurden 3.676 Menschen betreut, Tendenz stark steigend.