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Hausstaub: neue Erkenntnisse für Allergiker

Bis vor kurzem wurde Hausstaubmilben-Allergikern empfohlen, Teppichböden und Polstermöbel in der Wohnung möglichst zu vermeiden. Dort nisten sich nämlich die Hausstaubmilben ein und legen ihren Kot ab.


Nach neueren Erkenntnissen sind Experten allerdings der Meinung, dass glatte Böden wie Fliesen, Parkett oder Laminat eigentlich schlechter für Allergiker geeignet sind, da dort sehr leicht der Staub aufgewirbelt wird und somit eine höhere Feinstaubbelastung – und damit Allergenbelastung – besteht. Glatte Böden eignen sich also nur, wenn sie zumindest jeden zweiten Tag feucht gewischt werden, während sich im Teppich der Staub besser „bindet“ und damit die Belastung geringer ist.
Teppichböden müssen allerdings genauso gut gepflegt und geputzt werden: mit oftmaligem Staubsaugen mit speziellen Filtern und einer guten Teppichbürste. Staubsaugen sollte wenn möglich nicht der Allergiker selbst tun, da viel Staub aufgewirbelt wird. Tipp: Gleichzeitig lüften!