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Fit zum Pistenritt

Mit einfachen Übungen rüsten Sie sich für die weiße Pracht. Ex-Skiprofi Michaela Dorfmeister zeigt gemeinsam mit Tochter Lea exklusiv für GESUND&LEBEN einige Übungen, wie es geht.


Foto: © weinfranz

Kaum fällt der erste Schnee, ist sie schon wieder da, die Lust auf kurze und lange Schwünge, auf Tiefschnee, Buckelpiste, Slopestyle und Co. Dann kann die erste Ausfahrt auf ein oder zwei Brettern nicht mehr früh genug kommen. Bevor es jedoch das erste Mal mit dem Lift bergauf geht, sollte man sich auch körperlich auf die ungewohnten Belastungen vorbereiten. Und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, damit zu beginnen, am besten zwei bis drei Mal pro Woche.

Für Jung & Alt

Die zweifache Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin Michaela Dorfmeister zeigt mit ihrer Tochter Lea einige Übungen für zu Hause, die Ihnen helfen, die Talfahrten garantiert sicherer und mit noch mehr Freude zu bewältigen. Die sportbegeisterte Fünfjährige steht natürlich selbst auch schon auf den Skiern.
Die Übungen sind für Jung oder Alt gleichermaßen geeignet. Das in Purgstall wohnhafte ehemalige Ski-Ass, das nun, nach dem Ende seiner aktiven Karriere, Skitage veranstaltet und für die Kronen Zeitung als Kolumnistin tätig ist, erklärt: „Skigymnastik ist sehr sinnvoll, weil sie das
Verletzungsrisiko deutlich verringert. Wenn man sie gemeinsam mit Kindern macht, dann fördern die Übungen sogar noch die Gemeinschaft. So werden alle fit und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!“

Vier Schritte zum Übungserfolg

Die von Michi Dorfmeister und Stefan Grubhofer von Sportland Niederösterreich für das Magazin GESUND&LEBEN erarbeiteten Übungen
gliedern sich in vier Teile: Auf dem Programm stehen Aufwärmen, Kräftigung, Koordination und Entspannung. Alle Übungen sind als Partner-Übungen (Eltern-Kind) konzipiert.
Am Beginn der Übungstätigkeit steht das Aufwärmprogramm. Mit einfachen Übungen bringt man den Kreislauf in Schwung und die Muskulatur auf Touren. „Dadurch kommt man auf Betriebstemperatur und auch die Muskulatur wird auf die Belastungen vorbereitet“, erläutert Grubhofer die Wichtigkeit des Warm-ups. Darauf folgt die Kräftigung der Muskulatur: Denn starke Muskeln sichern den Pistenspaß und helfen, sich vor Verletzungen zu schützen. Anschließend runden Koordinationsübungen das Programm ab. Zum Abschluss des Trainings soll der Körper wieder zur Ruhe kommen. Für Kinder gibt es einige spezielle Übungen.

Jetzt beginnen!

Wer bereits jetzt mit dem Training beginnt und die Übungen regelmäßig und mehrmals pro Woche durchführt, der hat seinen Körper bestens für den Wintersport vorbereitet. „Es ist nicht notwendig, immer alle hier gezeigten Übungen zu machen“, erklärt Sportland-Projektleiter Grubhofer. „Wichtig ist aber, dass man die Belastung stetig erhöht. Bei Kindern reicht zu Beginn oft eine Viertelstunde, bei Erwachsenen sollten es schon zumindest 25 Minuten sein.“ Und Michi Dorfmeister ergänzt: „Es kommt immer darauf an, in welchem Fitnesszustand sich jemand befindet. Nach den Übungen sollte man jedenfalls spüren, dass man sich körperlich betätigt hat.“

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