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Der steile Weg nach oben

Klettern – ob in der Halle oder in der Natur – boomt. Es ist eine Sportart für Jung und Alt, die Kraft und Koordination fördert. Und die dank ihrer Vielseitigkeit vor allem eines macht: unendlich viel Spaß.


Foto: Red Bull Content Pool, ÖWK

Für Kilian Fischhuber liegt es in der Natur des Menschen: „Wir versuchen doch schon als Kinder immer irgendwo raufzukommen und hinaufzuklettern“, sagt der gebürtige Waidhofner (Ybbs). Er muss es wissen, denn schließlich ist der 30-Jährige Österreichs erfolgreichster Kletterer, der sich bereits vor vielen Jahren in der absoluten Welt­spitze etabliert hat. Als der Mostviertler 1995 mit dem Klettern begann, war er in unseren Breiten noch einer unter wenigen. In den letzten Jahren kletterte die Sportart in der Beliebtheitsskala der Österreicher aber ständig nach oben. Beim österreichischen Alpenverein schätzt man die Zahl der Aktiven mittlerweile auf mehr als 200.000, Tendenz weiter steigend. Und das hat für Kilian Fischhuber gleich mehrere triftige Gründe.
„Der Reiz am Klettern ist einfach die Abwechslung. Man kann Bouldern, man kann Sportklettern, man kann Alpinklettern. Wenn man da die ganze Palette ausschöpft, dann ist das eine Vielseitigkeit, die kaum eine andere Sportart zu bieten hat“, gerät er bei den Vorzügen seines Sports sichtlich ins Schwärmen. Ein großer Vorteil ist auch die Wetterunabhängigkeit. Durch das ständig dichter werdende Netz an Hallen ist Klettern für viele mittlerweile zur Ganzjahressportart geworden, die sich jederzeit und bei jeder Witterung ausüben lässt. Aber auch im Freien bieten sich fast überall Möglichkeiten zum Klettern – auch für Flachländler in Niederösterreich, denn mit einem Vorurteil räumt der Wahl-Tiroler Fischhuber ein für allemal auf: „Zum Sportklettern braucht man nicht die Tiroler Berge. Wir klettern auf Felswänden, die um die 30 Meter hoch sind. Für einen Niederösterreicher gibt es daher genügend Felsklettergebiete. Man ist von Wien aus schneller am Fels als von Innsbruck.“ Dass laut Statistiken des Alpenvereins trotzdem mindestens ein Viertel aller Kletterer aus Tirol kommt, erklärt sich Fischhuber durch die Tradition des Alpinismus in diesem Bundesland: „In Innsbruck hat sich eine Szene aufgebaut und die wächst und wächst. Ich glaube aber, dass das woanders auch möglich ist“ – auch in Niederösterreich, wo man den Kletterern in den letzten Jahren mit den Hallen in Weinburg und Klosterneuburg zwei ganz besondere Schmuckkästchen geschenkt hat.

Ein Sport für jeden

Für Kilian Fischhuber hat Klettern aber vor allem einen wesentlichen Vorteil, der mitverantwortlich sein dürfte für den herrschenden Boom: „Beim Breitensportler genügt das Interesse an der Sportart. Es gibt nichts, das man unbedingt mitbringen muss, denn klettern kann jeder – ein Dicker, ein Dünner, ein Alter und ein Kind.“ Wenn man ein gutes Körpergefühl hat und prinzipiell ein sportlicher Typ ist, wird man sich zwar leichter tun, Grundvoraussetzung ist beides aber nicht. Genauso wenig wie ein muskulöser Körper. „Es ist oft so, dass sich muskulöse Männer schwerer tun als Frauen, die weniger Muskeln haben. Weil Frauen wegen der geringeren Kraft alles mit Technik lösen müssen, lernen sie auch viel schneller sauber klettern“, erklärt Fischhuber. Wer glaubt, ein guter Kletterer müsse besonders beweglich sein, der irrt ebenfalls. „An gewissen Stellen – wie etwa der Hüfte – ist es gut, wenn man beweglich ist, aber es kann auch ein total Unbeweglicher super klettern. Ich bin jetzt auch nicht wirklich sehr beweglich“, grinst der fünffache Gesamtweltcupsieger im Bouldern und greift im Sitzen vergeblich nach seinen Zehen.
Mit dem Klettern beginnen kann man bereits im Kindergartenalter. Die bunten Griffe und speziellen Kinder-Griffe in Form von Dinosauriern üben auf die Kleinen eine besondere Faszination aus. „Du zeigst ihnen nicht, wie sie klettern sollen, sondern baust das Klettern in Spiele ein. Das taugt ihnen total“, weiß Fischhuber. Ausüben kann man den Sport dann ohne Probleme bis ins Seniorenalter. Wer neu mit dem Klettern beginnen möchte, sollte die Grundkenntnisse in einem Kurs lernen, empfiehlt der Kletterexperte. „Bouldern kann man jederzeit probieren – auch ohne Kurs, da kann nichts passieren. Das Seilklettern birgt aber ein gewisses Restrisiko, da gibt es Regeln, die man können muss, und die lernt man am besten in einem Kurs“, rät Fischhuber.

Beherrscht man diese Regeln, dann ist Klettern ein Sport mit geringem Verletzungsrisiko. „Wenn man richtig sichern kann und sich richtig einbindet, dann ist es an sich ungefährlich. Und ein Sturz gehört beim Sportklettern dazu“, schmunzelt er. Das Seil dehnt sich, zudem kann der Sicherer dynamisch sichern und lässt etwas Seil durch. „Da fliegst du wie in ein Federbett“, beschreibt Fischhuber das Szenario. „Es gibt Sturzfotos, da hüpfen die Leute 30 Meter ins Seil hinein. Das ist wie Bungee-Jumpen, aber das muss man halt lernen“, warnt der gebürtige Niederösterreicher vor Überschätzung des eigenen Könnens. Sich eine zu schwierige Route vorzunehmen, kann hingegen für den Kletterer nicht gefährlich werden. „Das kann man ruhig machen, weil man nicht weit kommen wird“, beruhigt Fischhuber.

Zuerst testen, dann kaufen

Wer sich nicht sicher ist, ob Klettern die richtige Sportart ist, sollte sich vorerst keine Ausrüstung kaufen, denn so gut wie alles kann man in den Kletterhallen ausborgen. Was aber braucht man? „Zum Bouldern eigentlich nur Kletterschuhe, zum Seilklettern Schuhe, ein Seil, einen Klettergurt, ein Sicherungsgerät und einen Kletterpartner“, fasst Kilian Fischhuber zusammen. Und dem Kletterpartner kommt ganz besondere Bedeutung zu, denn mit dem Seil hat er das Leben des anderen in der Hand. „Dessen sollte man sich immer bewusst sein“, ruft Fischhuber zu voller Aufmerksamkeit auf. Optimal sind Kletterpartner mit ähnlichem Gewicht. „Es sollte also nicht das siebenjährige Kind den Papa sichern“, präzisiert er.
Beachtet man all diese Dinge, dann kann man den Klettersport in vollen Zügen genießen und den positiven Effekt dieser Sportart auf Körper und Geist spüren. Klettern beansprucht nämlich den gesamten Körper und fast alle Muskelgruppen, es gibt keine Einseitigkeit wie bei vielen anderen Sportarten. Als Trainingseffekt stellt sich ein gewisser Muskelzuwachs ein. „Aber jetzt nicht fitnessstudiomäßig“, weiß Fischhuber. Der Oberkörper und die Arme werden dabei mehr gekräftigt als die Beine. Zudem ist der Trainingseffekt je nach Disziplin unterschiedlich. „Ein Boulderer ist viel dynamischer und hat eher mehr Maximalkraft. Der Seilkletterer hat hingegen mehr Kraftausdauer und kann eine gewisse Kraft über einen längeren Zeitraum aufbringen“, erklärt Kilian Fischhuber den Unterschied zwischen Boulder- und Vorstiegskletterern. Eine Unterscheidung, die laut Fischhuber im Breitensport aber nicht von Bedeutung sein sollte. „Es kann schon sein, dass sich der, der mehr Kraft hat, beim Bouldern ein bisschen leichter tut, aber man soll das machen, was einem mehr Spaß macht. Die Trennung zwischen reinen Boulderern und reinen Vorstiegspezialisten gibt es nur in der allerobersten Weltspitze. Und auch dort gibt es Leute, die beides machen.“ Also: Die Mischung macht’s.

Der Experte

Kilian Fischhuber ist der erfolgreichste Boulderer aller Zeiten. Der 30-jährige gebürtige Waidhofner (Ybbs) gewann als erster Kletterer fünfmal den Gesamtweltcup im Bouldern (2005, 2007, 2008, 2009, 2011). Was dem Ausnahmekletterer in seiner erfolgreichen Karriere aber lange fehlte, war ein großer Titel. Der folgte nun Anfang September in Eindhoven (Holland), wo sich Fischhuber zum Europameister kürte. Kilian Fischhuber lebt seit Jahren in Innsbruck, seine Lebensgefährtin Anna Stöhr ist ebenfalls Weltklasse im Bouldern und gewann in den letzten drei Jahren den Gesamtweltcup.

Wettkampf-Disziplinen des Sportkletterns 

  • Vorstiegsklettern (Lead): Das Vorstiegsklettern ist wohl die bekannteste Disziplin des Kletterns. Geklettert wird mit Seil an bis zu 25 Meter hohen Kunstwänden, was ein enormes Maß an Kraftausdauer verlangt. Ziel ist es, eine gesteckte Route innerhalb eines festgesetzten Zeitlimits so hoch wie möglich zu klettern bzw. höher als die Konkurrenz.
  • Bouldern: Bouldern bedeutet grundsätzlich klettern in Absprunghöhe, und das ohne Seil. Beim Bouldern geht es primär um die Bewältigung schwerer Einzelzüge und kniffliger Bewegungsabläufe. Koordination, Beweglichkeit und Maximalkraft werden in hohem Maße gefordert. Ziel in dieser Disziplin ist es, möglichst viele Boulderprobleme in möglichst wenigen Versuchen zu schaffen.
  • Speedklettern: Wie der Name schon sagt, entscheidet hier die Geschwindigkeit über Sieg oder Niederlage. Im Laufe eines Wettkampfs wird auf der 15 Meter hohen Normwand in mehreren K.O.-Runden der Sieger ermittelt, was nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Ausdauer erfordert. Der Weltrekord liegt bei den Herren bei 5,88 Sekunden, bei den Damen bei 8,33 Sekunden.

Klettern im Sport.Land Niederösterreich

Mostviertel

  • Kletterzentrum Weinburg: Die Halle ist 700 m² groß und 17 Meter hoch und beherbergt den Bereich für allgemeines Klettern mit 270 Routen in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsbereichen. Zudem gibt es eine Boulder-Zone sowie Zonen für Therapie- und Erlebnisklettern und den Erlebnisbereich mit Sky-Walk.
  • Klettergarten Wienerbruck: Im Seil- und Klettergarten Wienerbruck – direkt am Eingang zum Naturpark Ötscher-Tormäuer – gibt es einen Kletterturm mit sieben Routen und einen Hochseilklettergarten.
  • Wald-Klettergarten Buchenberg: Die Besucher können in Waidhofen/Ybbs im größten Waldkletterpark Österreichs bei acht unterschiedlichen Parcours und über 90 Stationen ihr Talent beweisen.
  • Heli Kraft Klettersteig: Wer den Nervenkitzel sucht, wird am Hochkar fündig. Herrliche Ausblicke ins Alpenvorland machen diese Klettersteigtour zu einem landschaftlichen Erlebnis. Schwierigkeitsgrad: schwierig.
  • Klettergarten Frankenfels im Pielachtal: Wer sich im Klettern üben oder seine Künste perfektionieren möchte, ist in den vier Klettergärten in Frankenfels am richtigen Ort. Alleine an der kleinen Mauer gibt es 24 beschriebene Kletterrouten.

Donau Niederösterreich

  • Waldklettergarten im Erlebnispark Gänserndorf: Der Erlebnispark ist eine Kombination aus Abenteuer, Spiel und Aktivität für die ganze Familie. Geboten werden 60 Plattformen in Höhen bis zu neun Metern sowie sechs unterschiedlich schwierige Parcours.
  • Klettergarten Dürnstein: Der Klettergarten ist ein gutes Lern- und Übungsgelände.

Weinviertel

  • Waldfreizeitpark Kreuzstetten: Zwischen alten, starken Eichen ist ein Waldklettergarten – einzigartig in seiner Art – mit sieben Parcours zu verschiedenen Themen gespannt.
  • Nordwandklettern: Nordwandklettern ist die größte Kletterhalle im nördlichen Niederösterreich. In Wolkersdorf stehen den Kletterern 1.000 m2 Kletterfläche und ein großer Boulderbereich zur Verfügung. Im Outdoorgelände steht eine zwölf Meter hohe Nordwand in realistischer Felsimitation.

Wienerwald

  • Peilstein: Der 716 Meter hohe Peilstein liegt im südlichen Wienerwald (Neuhaus an der Triesting). Wegen seiner steilen Kalkwände ist er seit über 100 Jahren ein beliebtes Klettergebiet der Wiener. Mit über 800 Routen zählt der Peilstein zu den größten Sportklettergebieten Österreichs.
  • Kletterpark Purkersdorf: Klettervergnügen auf einfachen Parcours und adrenalingeladene, hohe und anspruchsvollste Parcours in schwindelnder Höhe
  • Die Kletterei: In Niederösterreichs größter Kletterhalle (in Klosterneuburg) finden Kletterer auf 1.200 m2 Anlagen ein ganz besonderes Klettererlebnis.
  • Rocktopia: Boulderhalle für Anfänger und Fortgeschrittene in Mödling

Waldviertel

  • Kletterpark Rosenburg: Der erste Seilgarten in Niederösterreich bietet der ganzen Familie fünf Parcours – von einfach für Einsteiger bis hin zur Herausforderung für Fortgeschrittene.
  • Kletterfels Hahnmühle/Thayatal: Mit einer Wandhöhe von 10 bis 20 Metern und 17 Routen mit einem Schwierigkeitsgrad von 3 bis 7 ist diese steile, westseitig ausgerichtete Wand in Raabs/Thaya ideal für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Kletterfels Reismühle/Thayatal: Direkt neben der Thaya – an der Reismühlwehr gelegen – findet man diese überhängende Felswand mit Routen von 4 bis 8+. Die südwestseitig ausgerichtete Wand in Raabs/Thaya hat 15 Routen von 10 bis über 20 Metern.
  • Hängender Stein/Kamptal: Ein freistehender Turm mitten im Wald – mit 10 bis 20 Metern Wandhöhe. Der Schwierigkeitsgrad der 13 Routen liegt  im Bereich 2 bis 9–. Der Kletterfels in Rosenburg bietet eine sehr schöne Aussicht auf den Stausee und das Stift Altenburg.
  • Traumland/Kamptal: In diesem am Ufer des Rosenburger Stausees gelegenen Sektor sind Routen mit zwei Seillängen möglich, da die Wandhöhe von 20 bis 35 Metern reicht. Auf die nordwestseitig ausgerichtete Wand führen zwölf Routen, die den Schwierigkeitsgrad 5+ bis 9– aufweisen.
  • Klettergarten in Rastenfeld bei Zwettl: Wunderschöne Kletterei an der bis zu 25 Metern hohen Granitwand. Die Schwierigkeiten befinden sich bis zum 10. Grad, vorwiegend aber im 6. Für Anfänger gibt es Routen im 4. Grad.

Quelle: www.niederoesterreich.at

Klettern als Therapie 

Wer Probleme mit dem Rücken hat, der kann durch (anfangs therapeutisches) Klettern wieder schmerzfrei werden: Beim Klettern werden auch die zahlreichen
kleinen Muskeln an der Wirbelsäule gestärkt, die dann den besten Schutz für die Bandscheiben bieten. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Orthopäden.
Auch in einigen NÖ Landeskliniken wird Klettern als Therapie eingesetzt: Das erlebnispädagogische und  therapeutische Klettern verhilft neurologischen Patienten zu einer besseren Koordination, Motorik und Belastbarkeit, fördert die Fein- und Grobmotorik, Kraft, Ausdauer sowie Reaktion, stärkt Gleichgewichtssinn, die Tiefen- und Oberflächensensibilität, die räumliche Wahrnehmung sowie die Eigenwahr­nehmung.
Im psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlungsfeld stärkt Klettern das Selbstwertgefühl, Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und die Selbsteinschätzung. Geistige Fähigkeiten verbessern sich durch das Definieren eines Ziels, Handlungsplanung, Gedächtnis, Konzentration und das Erstellen von Problemlösungsstrategien.

Blau-gelbe Kletterhoffnungen 

Niederösterreich – ein Land der Kletterer? Scheint so. Der erste Flachländler, der die in Österreich vor allem von Tirolern dominierte Kletterszene so richtig aufmischte, war der Waidhofner Kilian Fischhuber. Mittlerweile ist der Mostviertler selbst (Wahl-)Tiroler und mit 30 Jahren der weltbeste Boulderer. Den Gesamtweltcup konnte er als erster Kletterer bereits fünfmal für sich entscheiden. Kilian Fischhuber war somit der erste Niederösterreicher in der Weltspitze. Er wird aber nicht der letzte sein, denn mit der Haagerin Jessica Pilz und dem Eichgrabener Georg Parma wachsen zwei zukünftige Kletterstars heran, die in den Jugendklassen bereits absolute Weltklasse sind.
Ihre Kletterkarriere verdankt Jessica Pilz eigentlich einem Zufall. Beim Ferienprogramm 2005 in Haag meldete sie sich fürs Klettern an. Obwohl sie nur auf der Warteliste stand, nahm man sie trotzdem mit. Zum Glück, denn der Youngster fand sofort Gefallen an dem Sport, entpuppte sich als Ausnahmetalent und klettert mittlerweile von Erfolg zu Erfolg. Mit ihren 16 Jahren ist die Mostviertlerin bereits dreifache Jugend-Weltmeisterin und zweifache Jugend-Europameisterin. Und auch bei den Großen gab die Haagerin bereits ihre Visitenkarte ab. Bei der Europameisterschaft in Chamonix im Juli qualifizierte sie sich bei ihrem ersten EM-Auftritt bei den Erwachsenen für das Vorstieg-Halbfinale und belegte den hervorragenden 11. Gesamtrang, beim Weltcup in Imst im August stand sie bereits im Finale und landete auf Platz sieben. Kein Wunder, dass sie sich für die Zukunft Podestplätze im Weltcup zum Ziel gesetzt hat. „Sie ist ein aufsteigender Stern, ihr gehört die Zukunft“, ist auch Kilian Fischhuber vom großen Talent der Haagerin überzeugt.
Georg Parma, dessen Karriere bei einem Schnupperkurs der Naturfreunde Eichgraben begann, kletterte bereits im zarten Alter von fünf Jahren seine erste Wand hoch. Mittlerweile darf sich der 16-Jährige Europameister nennen und die Bronzemedaille von der Jugend-WM in Singapur bildet ein ganz besonderes Glanzstück seiner mittlerweile sehr umfangreichen Trophäensammlung, die in den nächsten Jahren sicherlich noch weiter anwachsen wird. „Er ist ein echt guter Kletterer“, traut ihm auch Kilian Fischhuber noch einiges zu.

Steckbrief Jessica Pilz

  • Geburtsdatum: 22. November 1996
  • Wohnort: Stadt Haag
  • Schule: HAK Amstetten
  • Verein: Alpenverein Haag
  • Trainer: Ingo Filzwieser (Nationalteamtrainer)
  • Größte Erfolge: Jugend-Weltmeisterin Lead 2011, 2012 und 2013; Jugend-Europameisterin Lead 2012 und 2013; Vize-Jugend-Europameisterin Bouldern 2013

Steckbrief Georg Parma

  • Geburtsdatum: 15. April 1997
  • Wohnort: Eichgraben
  • Schule: SLSZ West Wien
  • Verein: Naturfreunde Eichgraben
  • Trainer: Ingo Filzwieser (Nationalteamtrainer)
  • Größte Erfolge: Jugendeuropameister Lead 2012; Bronze bei der Jugend-WM Lead 2012