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Arbeitszufriedenheit der Ärzte in NÖ verdoppelt

Den Ärztinnen und Ärzten in den NÖ Landeskliniken geht es heute wesentlich besser als noch vor fünf Jahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der NÖ Ärztekammer. Ursache für die höhere Lebensqualität und Zufriedenheit:


Im Vorjahr änderte der NÖ Landtag das Spitalsärzte­gesetz, denn nach langen Verhandlungen zwischen Land NÖ, NÖ Landes­kliniken-Holding und Ärztekammer gab es eine Einigung. Einer der Punkte: Die Arbeitszeit wird begrenzt und das Grundgehalt angehoben, damit vor allem Jungärzte nicht besonders viele Nachtdienste machen müssen, um ein entsprechendes Einkommen zu haben. Nun zeigt die Gesetzesänderung erste positive Auswirkungen, erklärt der Kurienobmann der angestellten Ärzte in der NÖ Ärztekammer, Dr. Ronald Gallob: „Bereits nach rund einem Jahr sagen 60 Prozent der angestellten Ärztinnen und Ärzte, dass sie mit ihrer Arbeitssituation zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind.“ Eine angenehmere Arbeits­situation hat auch Auswirkungen auf das Privatleben. Während bei der Befragung 2008 rund die Hälfte der Spitalsärzte in NÖ mit ihrer Lebenssituation zufrieden und sehr zufrieden war, sind es 2013 sogar 70 Prozent. „Wenn man bedenkt, dass nur vier Prozent gar nicht zufrieden sind, ist dies eine sehr deutliche positive Entwicklung“, sagt Gallob. Die Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, Dr. Robert Griessner und Dipl. KH-BW Helmut Krenn, sowie den für das Kliniken-Personal zuständigen Leiter der Abteilung LAD2-B im Amt der NÖ Landesregierung, Mag. Andreas Achatz, freut das sehr: „Unsere intensive gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt – diesen Weg der Zusammenarbeit gehen wir weiter.“