15 Jahre Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen – 10 Jahre Selbsthilfe-Stammtische
Über 400 Selbsthilfegruppen gibt es in Niederösterreich, sie haben 39.000 Mitglieder – Menschen, die sich in der Krankheit gegenseitig unterstützen und oft auch wichtige Expertinnen und Experten für die eigene Krankheit sind, die eng mit Pflegekräften und Ärzten in den NÖ Kliniken zusammenarbeiten.

(v. l.) NÖGKK-Obmann-Stv. KR Michael Pap, Elfriede Schnabl (Obfrau DV-NÖSH) und NÖGUS-Vorsitzender LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka. FOTO: NLK filzwieser
Seit 15 Jahren steht der Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen tatkräftig zur Seite. Nun feierte der Dachverband sein 15-jähriges Jubiläum mit mehr als 200 Gästen. Und noch ein Jubiläum galt es zu würdigen: Seit zehn Jahren gibt es die Selbsthilfe-Stammtische.
Elfriede Schnabl, Obfrau des Dachverbands der NÖ Selbsthilfegruppen (DV-NÖSH): „Betroffene helfen Betroffenen. Wir sind eine Freiwilligen-Organisation als Ergänzung zu professionellen Gesundheits-Angeboten und stützen uns in der Gruppe so gut es geht gegenseitig.“
Für Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzenden Mag. Wolfgang Sobotka ist die Unterstützung der Selbsthilfe in NÖ wichtig, weil sie wohnortnah die Hilfe von Betroffenen für Betroffene ermöglicht. Mittlerweile sind alle NÖ Kliniken wichtige Partner der Selbsthilfebewegung und mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet. NÖGUS, Land NÖ und NÖGKK unterstützen die Selbsthilfe seit vielen Jahren. Sobotka betont: „Selbsthilfe wirkt. Ein herzliches Dankeschön an jede und jeden Einzelnen, der sich für die
Mitmenschen in der Selbsthilfe ehrenamtlich engagiert.“
NÖGKK-Obmann-Stellvertreter KR Michael Pap sagt zu einem Jahrzehnt erfolgreicher Stammtisch-Zusammenarbeit zwischen NÖGKK und DV-NÖSH: „Für die Effektivität der Arbeit von Selbsthilfegruppen ist es sinnvoll, diese miteinander zu vernetzen. Das tun die Selbsthilfe-Stammtische. Vernetzung und Erfahrungsaustausch in den Regionen haben sich bewährt.“




